Freiraum

Abschalten, durchatmen, sportlich aktiv sein.

Die Berge im Oberallgäu bieten aktiven Menschen tolle Möglichkeiten, ihre Freizeitaktivitäten in einer traumhaften Landschaft auszuüben und zu genießen. Für unsere Gesellschaft ist es gut und wichtig, wenn viele Menschen den Weg nach draußen finden. Jedoch wird der Mensch dadurch immer flächendeckender ein Teil unserer Natur - und Kulturlandschaft. Konflikte zwischen Freizeitnutzern und sensiblen Elementen unserer Kulturlandschaft sind somit vorprogrammiert, insbesondere in einem biotop- und artenreichen Naturraum wie dem Allgäu.

Der Wunsch nach persönlichem Freiraum in einem sensiblen Lebensraum ist möglich, wenn wir verantwortungsvoll mit unserem Naturraum, in dem wir uns bewegen, umgehen!

Hier findest du die Ausarbeitung von Verhaltensempfehlungen und naturverträglichen Routen im Rahmen des Konzepts "DEIN FREIRAUM. MEIN LEBENSRAUM." Momentan beziehen sich die Tourenvorschläge und Empfehlungen auf die Wintersportarten wie Skitourengehen oder Schneeschuhwandern.

Ähnliches ist auch für die Sommersportarten Mountainbiken, Canyoning, Rafting und Klettern geplant. Allen Freizeitnutzern, die draußen aktiv sind, sollen Tipps an die Hand gegeben werden, die es ihnen ermöglichen, verantwortungsvoll in der Natur unterwegs zu sein. Das gilt beispielsweise auch für Pilz- und Beerensammler, Hundebesitzer oder Wanderer.

Wenn du dich im Sommer jedoch an die folgenden vier Regeln hältst, bist du schon größtenteils naturverträglich unterwegs.

Wer sich im Winter an die folgenden drei Verhaltensregeln hält, trägt bereits viel dazu bei, dass einem Miteinander von Mensch und Tier nichts im Wege steht:

Regel 1: Bleib auf den Wegen und folge den markierten Routen!

Wer auf den ausgewiesenen Wegen bleibt, ist für die Wildtiere berechenbar und wird deshalb in der Regel nicht als Gefahr empfunden.

Regel 2: Respektiere die Schutzgebiete!

Schutzgebiete sind in unserer Landschaft wichtige Rückzugsräume für störanfällige Tierarten. Gerade im Winter, wenn unsere Wildtiere bei Kälte und Nahrungsmangel ein Leben am Limit führen, helfen ihnen diese Ruheräume, Energie zu sparen und diese Zeit des Mangels zu überleben.

Regel 3: Bitte meide möglichst die Dämmerungsstunden!

Viele Tiere nutzen im Winter die Morgen- und Abenddämmerung zu überlebenswichtigen Nahrungsaufnahme und reagieren dann besonders sensibel auf Störungen.