Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

Die Sumpfdotterblume ist an ein Leben im und am Wasser gut angepasst. Als „Halbwasserpflanze“ kann sie sogar unter Wasser Blätter und Blüten ausbilden. Sie besiedelt im Naturpark nährstoffreiche Sumpfwiesen, Quellfluren, Bachränder und Auwälder. Als eine der ersten Frühlingsbotinnen blüht sie oft schon im April. Ihre Blüten, die ihre gelbe Farbe dem Farbstoff Karotin verdanken, wurden früher zum Färben von Butter verwendet. Da die Sumpfdotterblume giftiges Protoanemonin enthält, wird sie vom Weidevieh gemieden.